Unser Namenspatron - Antoniusschule

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Unser Namenspatron

Schule

Antonius von Padua, der Namenspatron unserer Schule

Unsere Schule trägt den Namen des hl. Antonius von Padua, der zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligen gehört. Sein Bild befindet sich über dem Eingang mit der Darstellung einer Legende, wie er den Fischen predigt.

Antonius wurde 1195 in Lissabon, der Hauptstadt Portugals geboren. Schon mit 15 Jahren trat er in seiner Heimatstadt bei den Augustiner-Chorherren ein und studierte dann in Coimbra. Dort erlebte er, wie die ersten Märtyrer der jungen Franziskanerorden von Marokko in die Heimat überführt wurden. Das machte einen so tiefen Eindruck auf Antonius, dass er im Alter von 25 Jahren Franziskaner wurde. Er wollte als Missionar in Marokko wirken und für Christus sein Leben einsetzen. Eine schwere Krankheit zwang ihn zur Heimkehr nach Lissabon. Doch ein Sturm verschlug sein Schiff nach Sizilien.

Dort traf er den Franziskaneroberen von Bologna. Der nahm ihn mit und schickte ihn in ein kleines Dorf. Bei einer Primiz bat man ihn, die Predigt zu halten. Groß war die Überraschung der Brüder über seine Schriftkenntnis und Predigerbegabung. Deswegen wurde er nach Südfrankreich und Oberitalien gesandt, um als wortgewaltiger Missionar die Gläubigen zu stärken und den Einfluss der Irrlehrer zu bekämpfen. Als er zurück kam,ernannte ihn Franziskus zum ersten Lehrer seiner Brüder. Doch vor allem wirkte er in Padua. Diese Stadt hat Antonius durch seine Predigten am nachhaltigsten umgewandelt.

Uralte Feindschaften wurden beigelegt, unrechtes Gut zurückerstattet. Er trat gegen den Wucher auf und setzte sich für die Rechte der Armen ein.
Erschöpft von seinem unermüdlichen Einsatz starb er bereits 1231 im Alter von 36 Jahren. In Padua wurde eine große Basilika gebaut, in der er seine letzte Ruhestätte fand.



Bis heute wird er als beliebter Volksheiliger verehrt und von zahllosen Menschen in ihren vielfältigen Nöten als Fürsprecher angerufen.

1946 erklärte ihn der Papst zum Kirchenlehrer als "Lehrer des Evangeliums".Wegen seiner engen Verbundenheit mit Christus und dem Evangelium ist er auf vielen Bildern mit dem Jesuskind auf dem Arm oder mit der Bibel in der Hand dargestellt.

Die Legende von Antonius und den Fischen

Einmal wurde in Forli ein Fest gefeiert, und sie baten Antonius, er sollte ein paar Worte sprechen. Antonius begann ein wenig ängstlich, sprach aber bald immer schöner und eindringlicher, so dass alle in Staunen gerieten.

Da schickte ihn Franziskus in die Stadt Rimini; dort sollte er mit ebensolch mächtigen Worten auftreten.

Gehorsam ging Antonius, stellte sich an eine Straßenecke und fing an zu predigen. Einige blieben stehen und hörten ihm zu bald waren es zwanzig, bald waren es hundert. Da zog er vor die Stadt aufs Feld; die Männer von Rimini ließen ihre Arbeit liegen, schlossen die Geschäfte, liefen ihm nach und versammelten sich um ihn.

Nur ein Mann, der Bonillo hieß, wollte von Antonius nichts wissen. Er spottete und spektakelte, um seine Predigt zu stören. Da ging Antonius an den nahen See, rief die Fische herauf, die auch gleich ihre Köpfe aus dem Wasser reckten, und begann mit ihnen zu sprechen. »Wenn schon die Menschen nicht hören wollen«, sagte Antonius zu ihnen, »so werdet ihr hören. Denn ich weiß, ihr lieben Fische, daß ihr nicht so seid wie Bonillo, der sein Herz verschließt vor dem Worte Gottes.« Da strahlten die Augen der Fischlein vor Freude, weil sie den heiligen Antonius verstanden hatten, und sie nickten und hätten wohl gern »Hallelujal« oder »Amenl« gerufen, wenn sie nicht stumm gewesen wären. Bonillo aber fiel Antonius zu Füßen, bat um Verzeihung und wurde von da an sein andächtigster und bester Zuhörer.

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